Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Corona“ oder „Covid-19“ mag schon langsam niemand mehr hören. Seit über einem Jahr bestimmt der Virus unseren Alltag. Diese Woche traten wieder neue Verschärfungen der Corona-Verordnung in Kraft, nachdem die Infektionszahlen deutlich zugenommen haben und die bisherigen Einschränkungen nicht den gewünschten Erfolg zeigten. Führende Chefärzte haben wiederholt und sehr deutlich auf die Überlastungen beim Klinikpersonal und auf die Auslastung der Kapazitäten auf den Intensivstationen hingewiesen.

Eigentlich bin ich es inzwischen müde weitere Durchhalteparolen zu formulieren. Aber ich sehe keine echte Alternative! Niemandem fallen die Entbehrungen leicht! 

  • Wir alle wollen, dass wir uns wieder, ohne Ängste und Hygieneregeln, in der Familie, im Freundeskreis, bei der Arbeit, mit den Kunden und im Vereinsleben ungezwungen begegnen können.
  • Wir alle wollen, dass alle Firmen, Geschäfte und Restaurants wieder ungehindert öffnen können.
  • Wir alle wollen uns wieder im Verein treffen und unserem gemeinsamen ehrenamtlichen Engagement und Hobby nachgehen.
  • Wir alle wollen, dass unsere Kinder ohne Maske und Wechselunterricht die Schule besuchen können.
  • Wir alle wollen, dass unsere Kinder ungezwungen auf den Bolzplatz und mit ihren Freunden spielen können.  
  • Wir alle wollen wieder in den Urlaub fahren.
  • Wir wollen aber auch, dass niemand in unserem Umfeld schwer an Corona erkrankt oder jemand anderes damit ansteckt.
  • Wir alle wollen einen Platz auf der Intensivstation und eine bestmögliche Behandlung, wenn dies medizinisch notwendig werden sollte.
  • Wir alle wollen wieder so leben, wie es uns vor Corona möglich war.

Wir alle haben die Einschränkungen und Belastungen satt, die aufgrund Corona-Pandemie erforderlich wurden. 

Ich frage uns aber alle, was ist die Alternative?

Ich bin sicher, dass es sich keiner der politischen Verantwortungsträger auf Bundesebene und auf Landesebene leicht macht! Ich bin mir ebenso sicher, dass wir alle nur das Beste füreinander wollen!

Damit wir alle bald wieder so leben können, wie wir es uns alle wünschen, bitte ich Sie, weiterhin solidarisch zusammen zu halten und sich verantwortungsvoll an die Corona-Verordnung zu halten.

Leider haben auch die jüngsten Ereignisse in der Region gezeigt, wie schnell die Infektionszahlen nach oben springen, wenn sich Personengruppen von den Regeln ausnehmen und sich unverantwortlich verhalten! 

Gleichzeitig erwarte ich von unserer Landes- und Bundesregierung eine sinnvolle und angemessene Öffnungsstrategie, sobald die Infektionszahlen wieder gesunken sind. Wir alle brauchen Perspektiven!

Ich hoffe und ich bin zuversichtlich, dass wir mit zunehmender Durchimpfung der Bevölkerung, der frühzeitigen Erkennung von Infizierten durch regelmäßige Schnelltests und der nun bevorstehenden warmen Jahreszeit bald einen Rückgang der Erkrankten erleben werden.

Wir brauchen keine Hysterie und übertriebene Angst, aber wir brauchen einen angemessenen und achtsamen Umgang miteinander!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen!

Ihr Bürgermeister

Ronald Krötz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum diesjährigen Osterfest wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen erholsame, glückliche und gesegnete Tage! Leider können wir diese aufgrund der Corona-Pandemie wieder nicht so unbeschwert begehen, wie wir es alle gerne würden. Viele Pläne und Vorstellungen wurden leider zunichte gemacht. Doch eines bleibt immer gleich: Der Grund warum Christen Ostern feiern! Daher freue ich mich besonders über das nachfolgende Grußwort von Pfarrer Bauer! Ich möchte Ihnen Mut machen ganz neu die Botschaft von Ostern auf sich wirken zu lassen!

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz.

Eine aufmerksame Bürgerin aus Pfahlbronn hat sich vor kurzem mit diesen Bildern an die Gemeindeverwaltung gewandt. Sie war mit offenen Augen in unserem (eigentlich) schönen Alfdorf unterwegs und sammelte so nebenbei reichlich Müll ein, den andere einfach am Wegesrand so weggeworfen hatten. Hierzu Bürgermeister Krötz: „Herzlichen Dank an die engagierte Mitbürgerin, die nicht weggeschaut, sondern angepackt und den Müll eingesammelt hat! Ich weiß auch von anderen Mitbürgern die immer wieder den Müll einsammeln, das finde ich klasse! Aber unsagbar traurig bin ich über das Verhalten mancher Zeitgenossen, die es nicht für nötig halten ihren Müll ordentlich zu entsorgen. Alle die sich jetzt ertappt fühlen bitte ich inständig ihr Verhalten kritisch zu reflektieren!“

Leider sieht es an unseren Altpapier- und Altglascontainern immer wieder gleich aus! Dies ist zwar kein typisches Alfdorfer Problem, aber trotzdem sehr ärgerlich. Überfüllte Container können übrigens über das Internet und die App der Abfallwirtschaft Rems-Murr gemeldet werden.

Krötz weiter: „Ich würde mich freuen, wenn wir weiterhin miteinander mit offenen Augen unterwegs sind und dabei Müllsünder überführen und gefundenen Müll einfach einsammeln.

Toll fände ich es auch, wenn sich (wie in Welzheim) ein Team von Ehrenamtlichen finden würde, das sich der Herausforderung stellt und für Sauberkeit auf den Wegen sorgen möchte. Selbstverständlich beseitigt auch unser Bauhof regelmäßig Müll. Allerdings hat unser Bauhof-Team noch ganz andere und viel dringendere Aufgaben zu bewältigen.“ Interessierte an einem Ehrenamtsteam können sich unter 07172/309-31 oder laemmle@alfdorf.de melden.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 02.02. vor einem Jahr haben Sie mich mit großer Mehrheit zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Alfdorf gewählt!

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen,

die gute Aufnahme in der Gemeinde

und die vielen positiven Gespräche.

Viele Begegnungen auf Veranstaltungen und Vereinsfesten waren aber aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht möglich. Ich hoffe, dass wir dies bald nachholen können!

Im Wahlkampf hatte ich noch gesagt, dass ich es gewohnt bin in Krisensituationen professionell und schnell zu reagieren. Dass ich dies so schnell unter Beweis stellen müsste, hatte damals noch niemand geahnt.

Seit beinahe einem Jahr befinden wir uns aufgrund der Corona-Pandemie im Ausnahmezustand und arbeiten im Krisenmodus. Es gilt viele Herausforderungen zu meistern. Trotzdem ist es mir stets wichtig auch das Alltagsgeschäft weiter voranzubringen.

Am vergangenen Wochenende sank erstmals seit Oktober 2020 der Inzidenzwert im Rems-Murr-Kreis unter 50. Ich hoffe, dass sich dieser Trend fortsetzt! Ich bitte Sie aber weiterhin die Corona-VO konsequent einzuhalten, bis Lockerungen möglich sind.

Bitte bleiben Sie gesund.

Ihr Bürgermeister

Ronald Krötz