Die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN geht in die nächste Runde und vom 15.06. bis 05.07. tritt auch ganz ALFDORF wieder für den aktiven Klimaschutz in die Pedale. Registrieren Sie sich jetzt online unter www.stadtradeln.de/alfdorf oder über die kostenfreie STADTRADELN-App!

In der Gemeinde Alfdorf geht es ab dem 15.06. beim STADTRADELN um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR fördert das Land die Teilnahme an der Aktion des Klima-Bündnis. Das Ziel: In Teams drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad fahren und Kilometer sammeln – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.
Und das Mitradeln lohnt sich insbesondere in diesem Jahr gleich dreifach: Wer für ein gemeinsames Ziel in die Pedale tritt, stärkt sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit und schont dabei das Klima.
Auch wird der Wettbewerb innerhalb der Kommune noch spannender. Ob Unternehmen oder Schule, Verwaltung oder Sportverein – Radelnde können Unterteams etwa für verschiedene Abteilungen oder Schulklassen gründen und innerhalb des Hauptteams gegeneinander antreten.

Zudem ruft das Landesprogramm "MOVERS – Aktiv zur Schule" auch 2024 wieder zum Schulradeln in Baden-Württemberg auf. Neben einem starken Zeichen für selbstaktive und sichere Schulmobilität, schafft der Wettbewerb vor allem Spaß am Radfahren im Alltag, mit einem gemeinschaftlichen Ziel vor Augen. Die Challenge: innerhalb von drei Wochen so viele Kilometer auf dem Fahrrad sammeln wie möglich – egal, ob auf dem Schulweg, dem Weg zum Hobby oder einfach in der Freizeit.

Alle Schulen aus Alfdorf können daran teilnehmen und im Aktionszeitraum möglichst viele Fahrradkilometer sammeln. Die radaktivsten Schulen werden im landesweiten Wettbewerb von MOVERS mit Preisen ausgezeichnet. Neben einem tollen Gemeinschaftserlebnis für Schulen, setzt das Schulradeln auch ein starkes Zeichen für eine sichere und selbstaktive Schulmobilität. Alle Informationen zum Schulradeln, hilfreiche Textvorlagen, Aktionsideen und Kommunikationsmaterialien sind zu finden unter www.movers-bw.de/schulradeln.

Wer nun Lust hat mitzufahren, meldet sich einfach direkt an unter www.stadtradeln.de/alfdorf.
Weitere Informationen zum Schulradeln finden Sie auf www.stadtradeln.de/schulradeln-bw.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL: „Der Aktionswettbewerb STADTRADELN schafft es jedes Jahr aufs Neue, dass viele Menschen in Baden-Württemberg gemeinsam Millionen von Kilometern im Alltag auf dem Fahrrad zurücklegen. Bereits seit 2008 spornt die Aktion Bürgerinnen und Bürger im Land dazu an, im Alltag mit dem Fahrrad unterwegs zu sein – ein guter Beitrag für eine umweltfreundliche Mobilitätskultur.“

Bürgermeister Ronald Krötz: „Ich freue mich sehr, dass unsere Gemeinde Alfdorf wieder am Stadtradeln teilnimmt und wir #miteinander ein Zeichen für aktiven Klimaschutz, Gesundheitsvorsorge und Reduzierung der motorisierten Verkehrsbelastung setzen! Machen auch Sie mit, egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf, zum Besuch einer Veranstaltung, zum Training oder sonst wo, so manche Strecke lässt sich auch mit dem Fahrrad zurücklegen. Arbeitskollegen, Familien oder Freunde können auch ein eigenes Team bilden und gemeinsam Kilometer sammeln. Ich freue mich darauf und wünsche uns allen gute Fahrt!“


Weitere Informationen unter www.radkultur-bw.de.
Bilder und Plakat: Klima-Bündnis.

Hochwasser-Update vom 13.06.2024:

Von Hochwasser und Starkregen betroffene Bürgerinnen und Bürger hatten bis zum 12. Juni die Möglichkeit, Rest- und Sperrmüll gebührenfrei an einem der vier Entsorgungszentren im Rems-Murr-Kreis abzugeben. Seit dem 13. Juni kann der Rest- und Sperrmüll gegen eine Gebühr abgegeben werden.  Dies gilt auch für die Annahme von Erde und Bauschutt aus Privathaushalten – nicht gewerblich - (bis max. 1 Tonne auf allen 4 Anlagen; > 1 Tonne nur in Backnang-Steinbach möglich). Die AWRM hat ihre kommunalen Straßensammlungen von Sperrmüll und „weißer Ware“ abgeschlossen. Es finden keine weiteren Sammlungen durch die AWRM statt. Die von der AWRM in Abstimmung mit den Kommunen gestellten Container an öffentlichen Sammelplätzen werden im Laufe des Donnerstags (13.Juni 2024) abgezogen.

Bürgerinnen und Bürger, die es bisher nicht geschafft haben, ihren Sperrmüll zu entsorgen, können:


Stand am 07.06.2024:

Nach abgeschlossener intensiver Spülung und Kontrolle wurden am Mittwoch 05.06.2024 aus den Netzabschnitten Wasserproben entnommen. Die Wasserproben ergaben nach der Trinkwasserverordnung keine Beanstandung. Das Abkochgebot vom 01. Juni 2024 ist somit für alle Gebiete ab Freitag, 7. Juni 2024 aufgehoben. Das Trinkwasser kann ohne Einschränkungen für den menschlichen Gebrauch verwendet werden. In den Gebieten werden die Haushalte mit Hauswurfzettel über die Aufhebung informiert.


Stand am 03.06.2024, 16:45 Uhr:

Die Hochwasserlage in Alfdorf entspannt sich weiter. Die Aufräumarbeiten bei den betroffenen Privatgrundstücken im Bereich Hagerwaldsee, Heinlesmühle, Hagmühle, Vogenbergmühle und Buchengeherener Sägmühle haben begonnen, die Feuerwehr war im Laufe des Tages mit dem Abpumpen zur Unterstützung im Einsatz.

Bürgermeister Krötz: "Nachdem gestern Abend die Wassermassen unmittelbar nach dem Hagerwaldsee und Hüttenbühlsee innerhalb weniger Minuten in einem unvorstellbaren Volumen gewässerabwärts weiterströmten und hohen Schaden angerichtet hatten, sowie Gefahr für Leib und Leben bestand, hatte ich mich heute Nacht in Beratung mit dem Einsatzstab dazu entschieden auch mehrere Gehöfte und Weiler die unterhalb des Leinecksee und Eisenbachsee lagen zu warnen, um eine mögliche Gefahr von Menschenleben auszuschließen. Glücklicherweise verteilte sich das Wasser an den Bachläufen in der Breite, so dass sich das Schadensausmaß vom Hagerwaldsee und Hüttenbühlsee an den weiteren nachfolgenden Weiler und den beiden anderen Hochwasserrückhaltebecken Eisenbachsee und Leinecksee, trotz überschrittener Wasserkapazität, nicht wiederholte." Viele Bewohner konnten dann zeitnah in ihre Häuser zurückkehren.

Krötz weiter: "Ich danke allen Helferinnen und Helfer von Feuerwehr und DRK, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Alfdorf für den vorbildlichen Einsatz. Ebenso danke ich allen betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger für diszipliniertes Verhalten und ihre Besonnenheit!"

Das Ordnungsamt weist zudem ausdrücklich darauf hin, dass die Stauseen Eisenbachsee, Leinecksee, Hagerwaldsee und Hüttenbühlsee aufgrund der aktuellen Hochwasserlage nicht als Bademöglichkeit genutzt werden dürfen.


Stand am 03.06.2024, 06:20 Uhr:

Starke und lang andauernde Regenfälle der zurückliegenden Tage und ein Starkregenereignis am Sonntagabend haben dazu geführt, dass in der Nacht zum Montag alle vier Hochwasserrückhaltebecken (Hagerwaldsee, Hüttenbühlsee, Leinecksee und Eisenbachsee) bis an ihre Kapazitätsgrenzen gefüllt waren und nacheinander in die sogenannte Entlastung übergegangen sind.

Als erstes war am Sonntag, gegen 21:30 Uhr der Hagerwaldsee betroffen, wodurch ein dort befindlicher Camingplatz in Teilen geflutet und dadurch vereinzelt Wohnwagen und Vorzelte versetzt wurden, bzw.  wegschwemmten. Parallel erreichte auch der Hüttenbühlsee seine Kapazitätsgrenzen. Auf dem Dauer-Campingplatz Hagerwaldsee hatten sich am Sonntagabend keine Übernachtungsgäste befunden. Die Bewohner der Gaststätte Hagerwaldsee, Voggenbergmühle, Buchengehrener Sägmühle, Voggenberger Sägmühle, Strübelmühle, Hagmühle, Haghofer Ölmühle, Leinecksmühle, Heinlesmühle und weitere gefährdete Gehöfte und Weiler waren zuvor durch die Feuerwehr rechtzeitig gewarnt und teilweise evakuiert worden. Inzwischen sind die Pegelstände von Hagerwaldsee und Hüttenbühlsee wieder rückläufig, die Hochwasserrückhaltebecken befinden sich jedoch weiter noch in der Entlastung.

Inzwischen stiegen die Pegel auch am Eisenbachsee und Leinecksee, so hier die Kapazitätsgrenzen ebenfalls erreicht wurden und seitdem eine Entlastung stattfindet.

Alle gefährdeten Gehöfte und Weiler wurden rechtzeitig informiert und eine Unterbringung der Personen im Bürgerzentrum in Pfahlbronn angeboten, in dem sich zeitweise bis zu rund 30 Personen befanden. Die Personen wurden vom DRK Ortsverein Alfdorf betreut.

Die Straßen waren in der Nacht teilweise überflutet, inzwischen sind sie wieder weitgehend befahrbar. Die Verbindungsstraße zwischen Hagmühle und Haghof ist weiterhin unbefahrbar und gesperrt.

Alle drei Abteilungen der Feuerwehr Alfdorf sind seit Sonntagabend im Einsatz und unterstützen teilweise zusätzlich noch andere Gemeinden bei der Hochwasserlage.

Am Sonntagabend wurde von Bürgermeister Ronald Krötz ein Einsatzstab mit der Feuerwehr, des DRK, mit Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofs einberufen.

Bürgermeister Ronald Krötz: "Ich danke allen Einsatzkräften für das schnelle und professionelle Eingreifen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass alle Bewohner der gefährdeten Weiler und Gehöfte rechtzeitig gewarnt werden konnten und kein Personenschaden zu beklagen ist. Sobald es die Lage zulässt, werden wir uns am Montag einen Überblick über den entstandenen Sachschaden verschaffen und den betroffenen Gebäudeeigentümern so gut es geht Hilfe anbieten." 

Der Einsatzstab ist unter 07172/939912 erreichbar.


+++ Bericht mit Stand am 02.06.2024, 23:00 Uhr +++

Am Sonntag gegen 21.30 Uhr hat der Wasserband Kocher-Lein festgestellt, dass im nördlichen Bereich der Gemeinde Alfdorf, schwerpunktmäßig in den nördlichen Tälern und in den Bereichen Hagerwaldsee und Hüttenbühl sehr starke Regenfälle gefallen sind, die ein Überlaufen der Dämme zur Folge hatten. Bürgermeister Krötz hat daraufhin umgehend alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Alfdorf alarmiert, die aktuell im Einsatz sind und betroffene Anwohner mit dem Ziel informiert, sich in Sicherheit zu bringen bzw. die Wohnplätze zu evakuieren.

Die Pegel steigen aktuell (23.00 Uhr) massiv an. Vorsorglich wurde im Bürgerzentrum Pfahlbronn eine Notunterkunft durch das DRK eingerichtet. Die Gemeindeverwaltung sowie Feuerwehr und DRK haben einen Einsatzstab im Feuerwehrgerätehaus in Alfdorf eingerichtet. Dieser Einsatzstab ist unter 07172/939912 erreichbar.

Update vom 08.06.2024, 11.20 Uhr:

Die Betreiberfirma hat mitgeteilt, dass der Abschnitt der Pipeline geleert ist und Rückbaumassnahmen eingeleitet sind. Die L1155 wird im Laufe des Nachmittags wieder freigegeben.

Für die Absperrmaßnahmen und die eingerichtete Umleitung, in Verbindung mit der doch teilweise nicht unerheblichen Geräuschentwicklung, bitten wir nachträglich nochmals um Verständnis.
Obwohl es sich hierbei um eine rein vorsorgliche Maßnahme handelte, war sie doch zwingend und in der Kurzfristigkeit notwendig, um mögliche Gefahrenlagen direkt ausschließen zu können.


Update vom 07.06.2024, 19.15 Uhr zur Einsatzmaßnahme EPS-Pipeline:

Das kontrollierte Abbrennen des Ethylen bei Pfahlbronn wird bis Sonntag andauern! Dies wurde vor kurzem von der Betreiberfirma mitgeteilt. Bitte beachten Sie die Absperrmaßnahmen und die eingerichtete Umleitung. Bitte beachten Sie, dass es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme handelt und keine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht. Die Gemeindeverwaltung ist im regelmäßigen Austausch mit der Firma und unserer Feuerwehr.

Bürgermeister Krötz: "Unsere Feuerwehr ist dauerhaft mit einer Gruppe im Einsatz und begleitet die Maßnahme vorsorglich. Hierbei wird der Boden und die angrenzende Wiese mit Wasser regelmäßig befeuchtet. Ich danke unsereren Feuerwehrkameraden für ihren unermüdlichen Einsatz! Zuerst die extrem heraufordernden Hochwassereinsätze und nun die über Tage andauernde präventive Einsatzmaßnahme im Zusammenhang mit der EPS-Pipeline!"


+++ Ursprungsmeldung: +++

Nach einem Hangrutsch bei Rudersberg im Zusammenhang mit dem Hochwasser muss Ethylen der EPS-Pipeline bei Pfahlbronn kontrolliert abgebrannt werden, um anschließend die Leitung am Hangrutsch warten zu können.Leider kommt es durch diese Maßnahme in Pfahlbronn und Umgebung zu einer erheblichen Geräuschentwicklung, die besonders in der Nacht störend ist. Ferner ist der Lichtschein der Fackel sehr weit zu sehen, was zur Verunsicherung der Bevölkerung führen kann. Die Fackel soll laut Wartungsfirma bis Samstag brennen.

Die Feuerwehr war in der Nacht zum Freitag vorsorglich mit einer kleinen Gruppe im Dienst und befeuchtete regelmäßig die angrenzende Wiese.

Bürgermeister Ronald Krötz war bis Mitternacht vor Ort, machte sich ein Bild vom Ablauf der Maßnahme und stimmte als Ortspolizeibehörde mit der Feuerwehr und der zuständigen Firma die polizeirechtlichen Gefahrenabwehrmaßnahmen ab.

Der Betreiber der Pipeline hat sich als reine Vorsichtsmaßnahme für eine Entleerung des Abschnitts zwischen Pfahlbronn und Rettersburg entschieden, auch wenn die Pipeline nicht beschädigt wurde. Hierzu wird in der Nähe des Umspannwerkes bei Pfahlbronn über eine Fackel das Ethylen kontrolliert abgelassen. Der Bereich ist vorsichtshalber auf eine Länge von 500 Meter gesperrt. Während der kontrollierten Entleerung der Pipeline über eine Fackel besteht eine 5 bis 10 Meter hohe Flamme. Dadurch kommt es auch zu einer erheblichen Geräuschentwicklung.

Die Gefahrenstelle ist für jeglichen Fahrzeugverkehr, Radfahrer und Fußgänger aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt!

Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet. Überörtlicher Verkehr wird gebeten über die B 29 bei Lorch auszuweichen. Der lokale Verkehr wird von Pfahlbronn über Rienharz nach Welzheim und zurück umgeleitet. Das zuständige Busunternehmen hat mitgeteilt, dass die Linie 266 über Rienharz fährt und die Haltestellen Bethel bis Pfahlbronn, Welzheimer Straße ersatzlos in beide Richtungen entfallen.

Nach den starken Regenfällen in den letzten Tagen stellt sich die aktuelle Lage in Alfdorf mit Stand 02.06.2024, 13:00 Uhr wie folgt dar:

- Hochwasser ist im Bereich Alfdorf im Bereich von Gebäuden und öffentlichen Straßen bislang nicht aufgetreten, bzw. nicht bekannt geworden. Die Kanalisation verarbeitet die Wassermengen bislang vollumfänglich.

- Der Bauhof ist im Einsatz und überprüft Bäche und Wasserzuläufe auf Verklausungen, die ein abfließen des Wassers behindern könnten.

- Ich stehe in engem Austausch mit dem Wasserverband Kocher-Lein, Landratsamt und den umliegenden Kommunen, um die Lage weiter zu beobachten. Hierbei kann festgestellt werden, dass die Hochwasserrückhaltebecken ihre Funktion sehr gut erfüllen. Der Einstau erfolgt. Die Hochwasserrückhaltebecken im Bereich Alfdorf (Eisenbachsee, Leinecksee, Hagerwaldsee und Hüttenbühlsee) sind bislang noch nicht in der Entlastung. Das bedeutet, sie können derzeit noch Wasser aufnehmen, ohne, dass die gleiche Menge weitergeleitet werden muss.

- Aufgrund des Regens wurde eine Quelle, die zur Trinkwasserversorgung genutzt wird, mit Regenwasser kontanminiert. Der hierfür zuständige Zweckverband Menzlesmühle hat, wie berichtet, alle notwendigen Maßnahen ergriffen. Es wurde ein Abkochgebot für das Trinkwasser veröffentlicht für den Bereich Hellershof und Gehöfte in diesem Bereich erlassen. Das Abkochgebot dauert derzeit noch an. Weitere Infos hierzu im nachfolgenden Artikel.

#DANKE an unsere Feuerwehr, den Bauhof, Wasserverband Kocher-Lein, Zweckverband Menzlesmühle, Landratsamt und alle anderen Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit!

Denken wir in diesen Stunden an die Kommunen, die schwer mit Hochwasser zu kämpfen haben und besonders an die Opfer die leider in Deutschland zu beklagen sind.

Abkochgebot in für Sandland aufgehoben!

Die Abnehmer eines Stranges der Trinkwasserversorgung im Bereich des Sandlandes wurden am 1. Juni 2024 informiert, dass das Trinkwasser für den menschlichen Genuss bis auf weiteres abzukochen ist.
Das Abkochgebot und die weiteren Maßnahmen wurden mit den zuständigen Gesundheitsämtern des Rems-Murr- und Ostalbkreises abgestimmt. Nach abgeschlossener intensiver Spülung und Kontrolle wurden am Mittwoch 05.06.2024 aus den Netzabschnitten Wasserproben entnommen. Die Wasserproben ergaben nach der Trinkwasserverordnung keine Beanstandung. Das Abkochgebot vom 01. Juni 2024 ist somit für alle Gebiete ab Freitag, 7. Juni 2024 aufgehoben. Das Trinkwasser kann ohne Einschränkungen für den menschlichen Gebrauch verwendet werden. In den Gebieten werden die Haushalte mit Hauswurfzettel über die Aufhebung informiert.


Die Trinkwassergewinnung bei der PST Menzlesmühle ist außer Betrieb. Die Ersatzversorgung für die oben genannten Gebiete erfolgt seit 1. Juni 2024 und bis auf weiteres mit überwiegend Trinkwasser aus dem Netz der Wasserversorgung Nordostwürttemberg aus dem Speicher Hochbehälter Gschwend-Mittelbronn. Mit der Ersatzversorgung ist die Wasserhärte mit 13,8° dH leicht höher (+2° dH), entspricht aber weiterhin dem Härtebereich „Mittel“ für Wasch- und Spülmaschinen. Mit dem einsetzten intensiven Niederschläge am Wochenende hat der Zweckverband die Kontrollen und Überwachungen des Wasserverteilungsnetzes erhöht. Zeitweise waren hierfür alle Mitarbeiter im Einsatz, auch in Nachtstunden. Die außergewöhnlichen Regenmengen von Sonntagabend haben gebietsweise sehr schnell zu einem extremen Hochwasser geführt. Mit Ausnahme des zuvor außer Betrieb genommen Standortes Pst Menzlesmühle sind Schäden an Anlagen ausgeblieben.
Im gesamten Versorgungsgebiet mit Alfdorf, Durlangen, Gschwend, Kaisersbach, Spraitbach und Welzheim ist es zu keiner Störung bei der Wasserversorgung gekommen.
Für Rückfragen ist die Geschäftsstelle der Menzlesmühle erreichbar unter der der Nummer 07182 8008-79 oder per Mail geschaeftsstelle@menzlesmuehle.de.

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Ursprungsmeldung: Warnung: Trinkwasser in Teilen des Sandlands abkochen!

In einem Strang der Trinkwasserversorgung des Sandlandes ist Regenwasser in die Versorgung eingedrungen. Deshalb wird ein Abkochgebot ausgesprochen. Das Trinkwasser muss daher ab sofort und bis auf weiteres vor seiner Verwendung abgekocht werden. Dies gilt für Trinkwasser für den menschlichen Genuss sowie für Wasser zum Reinigen von Geschirr, zum Zähneputzen etc.

Dieses Gebot gilt für folgende Orte:

Gemeinde Alfdorf: Hellershof, Heinlesmühle, Vaihinghof, Deschenhof, Stixenhof, Schillinghof, Seehaus, Voggenmühlhöfle, Hüttenbühl.

Gemeinde Kaisersbach: Menzlesmühle, Menzles, Birkhof, Strohhof, unterer Schadberg, Teile von Cronhütte (die Straßen Eichberg, Cronweg, Ledergässle, Obere Bruck, Panoramaweg Nr. 26, 29, 31, 33, 35, 39, 43 und 72 bis 85, Im Brunnen, Untere Bruck, Viehgasse).

Gemeinde Gschwend: Hundsberg.

Hintergrundinformation:

Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Trinkwasseranlagen des Zweckverbands Menzlesmühle wurde am frühen Nachmittag die Verunreinigung von Trinkwasseranlagen durch Regenwasser im Bereich der Pumpstation Menzlesmühle festgestellt. Dank der frühzeitigen und umsichtigen Maßnahmen des zuständigen Wassermeisters konnte der Schaden auf ein Minimum begrenzt werden. Die Trinkwasserversorgung in großen Teilen von Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach, Gschwend, Spraitbach und Durlangen ist nicht betroffen.

Die Bevölkerung wird über Durchsagen der lokalen Feuerwehren über die Maßnahme informiert. Die Wasserversorgung Menzlesmühle arbeitet mit Hochdruck, um die Leitungen durch Desinfektions­maßnahmen von der Verunreinigung zu befreien, die Aufhebung der Maßnahme wird ebenfalls kommuniziert, sobald dies möglich ist.

Das Abkochgebot beinhaltet alles Wasser, das zum Trinken bzw. für die Zubereitung von Speisen verwendet wird. Damit alle Keime und Bakterien abgetötet werden, sollte das Wasser mindestens drei Minuten sprudelnd abgekocht werden. Anschließend muss das Wasser abkühlen und kann dann wieder genutzt werden. Das Wasser kann zum Waschen und Duschen weiter verwendet werden. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht verschluckt wird und mit offenen Wunden in Berührung kommt.

Für Rückfragen ist die Geschäftsstelle der Menzlesmühle erreichbar unter der der Nummer 07182 8008-79 oder per Mail geschaeftsstelle@menzlesmühle.de.

Es ist so weit, das neue Ferienprogramm der Gemeinde Alfdorf ist da und wir freuen uns sehr, dass wir wieder ein interessantes und spannendes Programm mit einer breiten Palette von Aktionen mit Spiel, Spaß, Spannung, Abenteuer und Action zusammen stellen konnten.

Die Flyer mit der Kurzübersicht liegen ab sofort auf dem Rathaus Alfdorf und in den Schulen aus, alles Weitere ist über unser Online-Portal unter "www.unser-ferienprogramm.de/alfdorf" nachzulesen bzw. anzumelden.

Um allen interessierten Kindern und Jugendlichen die gleiche Chance zu gewähren, werden die begehrten Plätze am 01.07.2024 verlost. Sollte es dann noch freie Plätze geben, kann man sich im Anschluss direkt über unser Online-Portal für die jeweiligen Programmpunkte anmelden.
Alle weiteren Infos zu den freien Plätzen gibt es dann ab Ferienbeginn im Amtsblatt.

Unser herzlichster Dank geht an dieser Stelle auch nochmals an die ;vielen engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeiter der Vereine, Kirchen, sonstigen Institutionen und Privatpersonen für ihren hervorragenden Einsatz. Ein dickes Dankeschön auch an alle Helfer im Hintergrund, die ohne viel Aufsehens Jahr für Jahr mitarbeiten und ohne die ein Ferienprogramm in dieser Form schlicht nicht umzusetzen wäre. Vielen, vielen Dank dafür!

Und nun wünschen wir Euch schon vorab viel Spaß, Gesundheit, viel Freude und gutes Wetter beim diesjährigen Ferienprogramm.

Kurzfristige Änderungen im Programm durch den jeweiligen Veranstalter sind vorbehalten.

Am Pfingstsonntag ist es seit vielen Jahrzehnten in Alfdorf die Tradition, dass sich die Altersgenossenvereine zu ihrem runden Geburtstag treffen.
Bei gutem Wetter wurde der Festzug der Jahrgänge 1943/44, 1954, 1963/64, 1973/74, 1983/84 unter Absicherung der Feuerwehr und mit musikalischer Anführung des Musikvereins Alfdorf auf dem Weg vom Marktplatz bis zur Kirche begleitet.

Auf dem Friedhof erfolgte eine kurze Andacht an die Verstorbenen mit Kranzniederlegung.
Nach dem Gottesdienst in der Stephanuskirche und anschließendem Fototermin im Schloßpark trennten sich die einzelnen Jahrgänge und feierten ihr Fest mit guten Gesprächen, schönen Stunden bis zum Ausklang.


Bilder: Foto-Kühnle, Welzheim

Am 21. Juni 2021 war Tobias Feldmeyer mit großer Mehrheit zum Hauptamtsleiter der Gemeinde Alfdorf gewählt worden.

Beinahe drei Jahre später, am 04.02.2024, wurde Tobias Feldmeyer mit großer Mehrheit zum Bürgermeister der Gemeinde Iggingen gewählt.

Bürgermeister Ronald Krötz verabschiedete Tobias Feldmeyer am 13.05.2024 in der Gemeinderatssitzung und wünschte ihm für seine neue und große Aufgabe alles Gute, viel Kraft, Freude und Erfolg!

Mit den drei Abteilungen Vordersteinenberg, Pfahlbronn und Alfdorf ist unsere Freiwillige Feuerwehr von jung bis alt ausgezeichnet aufgestellt! Die Kinderfeuerwehr zählt aktuell 42, die Jugendfeuerwehr 50, die Aktive Wehr 148 und die Alterswehr 31 Mitglieder! Dies zeigen auch sehr eindrucksvoll die Mannschaftsbilder, welcher kürzlich vor dem Unteren Schloss angefertigt wurden. Kommandant Marcel Stegmaier, die Abteilungskommandanten Manuel Urbon, Marco Grau und Volker Joos mit ihren Stellvertretern und ihre Ausschüsse leisten vorbildliche Arbeit.

Bürgermeister Ronald Krötz hierzu: „Ich danke unseren ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der aktiven Wehr, die für unsere Sicherheit jederzeit 24/7 schnell und professionell da sind! Ebenso dankbar und stolz können wir auch auf unsere sehr gute Nachwuchsarbeit in allen drei Abteilungen sein. Dies ist der Garant für gute und ausreichend viele Einsatzkräfte von morgen! Unsere Mitglieder der Alterswehr haben lange Zeit im aktiven Dienst gedient und kommen heute noch regelmäßig zusammen, pflegen die Kameradschaft und stehen immer noch mit Tatkraft und Rat zur Seite.“


Fotografen: Jana Börroth, Finn Stegmaier, Josias Börnert

Besonderer Dank an Dr. Götz Freiherr vom Holtz für die Möglichkeit die Bilder vor dem Unteren Schloss anfertigen zu können.

Im Rahmen der Einweihung des im neuen Glanz erstrahlenden Mühlenwanderweges wurde am 28. April die Voggenbergmühle als zweiter Naturpark-Partner ausgezeichnet. Bernd Meyer, der in vierter Generation die Alfdorfer Mühle samt Hofladen betreibt, legt großen Wert auf Regionalität und kurze Transportwege.
Er verarbeitet ausschließlich A- und Elite-Weizen aus dem Welzheimer Wald, wobei er eng mit Erzeugern im Umkreis von 60 km zusammenarbeitet.

Die Naturpark-Auszeichnung würdigt das vorbildhafte, nachhaltige und regionale Wirtschaften seiner Partner und macht dies öffentlich sichtbar. Die Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Engagement für eine nachhaltige Entwicklung der Region und einer beiderseitigen Kommunikation nach außen.
Die Ziele des Naturparks, wie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, steht im Mittelpunkt der Kooperation.

Die Einweihung des 37 km langen Mühlenwanderweges mit seinen 8 möglichen Rundtouren bildete den feierlichen Rahmen der Veranstaltung. Als touristisches Highlight im Schwäbischen Wald, mit neuer Beschilderung und Möblierung, kürzeren Routen und höherem Erlebnisfaktor, läuft dieser an der Voggenbergmühle vorbei und lädt zur Mühlenführung und Einkauf im Hofladen ein.

Mit den Worten „Ein gesundes, regionales Lebensmittel, bei dem die Wertschöpfung im Naturpark bleibt“ überreichte der Naturpark-Vorsitzende Armin Mößner Bernd Meyer die Partner-Plakette und -Urkunde und bedankte sich für das generationenübergreifende Engagement der Betreiberfamilie. Auch der Landrat des Rems-Murr-Kreises Dr. Richard Sigel und der Bürgermeister von Alfdorf Ronald Krötz bedankten sich für die Zusammenarbeit zwischen Naturpark, Schwäbischer Wald Tourismus und deren Partnern. Das sind Projekte, die nicht nur den Gästen, sondern auch der einheimischen Bevölkerung zugutekommen.


Als nächste Partner-Auszeichnung ist der Biolandbetrieb Steinäckerhof der Familie Schupp aus Gaildorf-Unterrot im Rahmen des Naturpark-Marktes in Gaildorf am 5. Mai geplant. Weitere Informationen zum Naturpark-Partner Projekt und den Bewerbungskriterien sind bei der Geschäftsstelle des Naturparks erhältlich.


Weitere Informationen unter: www.naturpark-sfw.de.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Mühlenwanderweges findet am Sonntag, den 28. April, eine öffentliche geführte Wanderung auf dem Rundweg 2 statt. Geführt wird die Tour von den „Waldmeistern“ Walter Hieber und Prof. Dr. Manfred Krautter.

Interessierte haben die Möglichkeit, zwischen Alternativen von 3 bis 16 Kilometern zu wählen. Erster Treffpunkt ist um 9:20 Uhr am Wanderparkplatz Naturfreundehaus Welzheim. Bei der Meuschenmühle besteht die Möglichkeit zu einer Besichtigung mit Einblick in die historische Mahlstube und ihre Mühlentechnik. Für diese Tour mit Mühlenbesichtigung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 25. April unter schwaebischerwald-media@rems-murr-kreis.de erforderlich. Eine Besichtigung der Meuschenmühle ohne Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Der zweite Treffpunkt ist um 12:10 Uhr am Wanderparkplatz Voggenberg. Von hier aus geht es zur Voggenbergmühle. Dort besteht die Möglichkeit, sich mit regionalem Essen zu stärken, das der Partnerbetrieb des Naturparks, die Biolandmetzgerei „Hoflieferant Munz“, anbietet. Hier findet auch um 13:30 Uhr die offizielle Eröffnung des neuen Mühlenwanderweges statt mit Landrat Dr. Richard Sigel, Bürgermeister Ronald Krötz und Bürgermeister Armin Mößner.

Der Hin- und Rückweg Voggenbergmühle Startpunkt am Naturfreundehaus sind ca. 15 km, der Hin- und Rückweg zum Wanderparkplatz Voggenberg sind ca. 3 km. Ebenso ist es möglich, mit den Naturparkführern den Rundweg 2 weiter zu wandern bis zum jeweiligen Startpunkt (ab Naturfreundehaus Gesamtstrecke ca. 16 km, ab Parkplatz Voggenberg Gesamtstrecke ca. 11,3 km). Auf allen Strecken ist Trittsicherheit erforderlich.

Zahlreich gefolgt waren die Alfdorfer Landwirte der Einladung ins Rathaus von Bürgermeister Ronald Krötz am 10.04.2024.
Mit dabei war unter anderen vom Wasserverband Kocher-Lein der Verbandsvorsteher Armin Kiemel, Frau Glombik, Herr Stäb und Herr Strasser, vom Landratsamt der zuständige Dezernent Gerd Holzwarth und Herr Stuber vom Landwirtschaftsamt, sowie die Alfdorfer Förster Friedemann Friz und Gert Pfeiffer.

Der Wasserverband stellte zunächst eine Untersuchung zu Sedimenteinträge in die Gewässer vor.
Die Fragestellung war, wie kann künftig weniger wertvoller Ackerboden weggeschwemmt werden? Denn dies ist auch für den Wasserverband wichtig, da die Kosten für die Entlandungen der Hochwasserrückhaltebecken massiv gestiegen und die Fördermittel hingegen weniger geworden sind.
Quer zum Hang bewirtschaften ist die einfachste Maßnahme, neben anderen. Auch ein Tausch von Flächen wäre eine Möglichkeit, ist jedoch sehr aufwändig und aufgrund Pachtregelungen sehr schwierig.

Anschließend berichtete Bürgermeister Krötz über Aktuelles aus der Gemeinde, bevor es zum allgemeinen Austausch kam.
Mit einem gemeinsamen Vesper endete der sehr angenehme und wertschätzende Abend miteinander.

Das nächste gemeinsame Treffen wurde bereits auf Herbst 2025 festgelegt.

Sage und schreibe 350 Helfer haben sich am vergangenen Freitag und Samstag in Alfdorf, Pfahlbronn, Vordersteinenberg und Adelstetten zusammengefunden, um bei der Dorfputzete Straßen, Gehwege, Straßengräben und öffentliche Flächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien! Bereits am Freitag hatten von der ersten bis zur achten Klasse der Schlossgartenschule 180 Kinder und Lehrer gemeinsam angepackt. Trotz des regnerischen Wetters folgten am Samstagvormittag weitere über 170 Personen, zusammengesetzt aus Vereinen, Familien und Einzelpersonen. Hierbei wurde so allerlei gefunden: Unsagbar viele Zigarettenstummel, Windeln, Metallschrott, Ölkanister, Hausmüll, Flaschen, Dosen, Folienreste von Heuballen und sogar ein Fahrrad wurden eingesammelt. Anschließend stärkten sich alle bei einem Vesper, welches von der Gemeinde spendiert wurde. Bürgermeister Ronald Krötz, der in Pfahlbronn die Material- und Essensausgabe übernommen hatte, äußerte sich anschließend wie folgt: „Ein großes Lob und Dankeschön gilt allen fleißigen großen und kleinen Helferinnen und Helfer, die am Freitag und Samstag miteinander angepackt haben, um Alfdorf sauberer zu machen. Traurig ist immer wieder zu sehen, was Menschen einfach so auf den Boden oder in den Straßengraben werfen. Abschließend danke ich auch denjenigen, die im Hintergrund mitgewirkt haben, damit die Dorfputzete überhaupt stattfinden konnte, insbesondere unserer Feuerwehr für die Räumlichkeiten, sowie der Abfallwirtschaft Rems-Murr für die Bereitstellung der Ausrüstung im Rahmen der Kreisputzete!“

Mit dabei waren dieses Jahr: Schlossgartenschule Alfdorf, Maibaumgruppe Haselbach, Landfrauen Pfahlbronn, Gemeinde für Christus, Fischerei- und Hegeverein Leineck, Restlers, Tauziehfreunde, Waldkindergarten Hasenköhl, Dorfgemeinschaft Adelstetten, Jugendfeuerwehr Vordersteinenberg, Landfrauen Vordersteinenberg, viele Jäger, sowie Familien und Einzelpersonen.

"Danke für Ihr Engagement und Ihre regelmäßige Blutspende! Sie geben etwas ganz Besonderes, dass durch nichts zu ersetzen ist! Ihr Blut! Ohne es zu wissen, haben Sie durch Ihre Blutspenden schon zahlreichen Menschen das Leben gerettet."
Mit diesen Worten dankte Bürgermeister Ronald Krötz den zahlreich erschienen Blutspendern, die anlässlich ihrer 10., 25., 50. und 75. Blutspende am 12.03.2024 geehrt wurden.

In Alfdorf hatte der Blutspendedienst und die Bereitschaft des DRK Ortsverein Alfdorf zwischen November 2022 und September 2023 insgesamt vier Blutspende-Termine angeboten. Hierbei hatten 729 Personen Blut gespendet (deutliche Zunahme), wovon 32 Personen Erstspender waren.

Die Geehrten der Blutspenderehrung im Überblick:

Für 10 Blutspenden: Florian Eydt, Markus Eydt, Nick Heinrich, Björn Klapper, Andreas Kurz, Matthias Linckh, Anke Rack, Matthias Rack, Annabelle Werdin.
Für 25 Blutspenden: Jürgen Böllmann, Ute Kiemele, Dominique Kugler, Mirjam Moser, Michael Schaaf, Barbara Wahl.
Für 50 Blutspenden: Sonja Kugler, Anette Pöttger.
Für 75 Blutspenden: Horst Wahl.

Trotz medizinischem Fortschritt konnte für Blut bislang kein Ersatz gefunden werden, weshalb insbesondere Schwerverletzte nach Unfällen, Krebspatienten, operierte Personen und Menschen mit Immunkrankheiten auf die lebensrettenden Blutspenden angewiesen sind.

Rund drei Prozent der Bevölkerung spendet Blut. Dabei werden täglich in Baden-Württemberg und Hessen mehr als 2.700 Blutspenden (nahezu 15.000 bundesweit) benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Menschen geholfen und neuer Lebensmut geschenkt werden.
Menschen wie z.B. Altan, der in Folge seiner Krebstherapie auf Blutspenden angewiesen ist. Für Altan ging damals alles ganz schnell. Nachdem er sich eine Weile müde und unwohl fühlte, ließ er bei seinem Arzt ein Blutbild machen und innerhalb von nur wenigen Tagen bekam er die Diagnose: Multiples Myelom - eine unheilbare Form von Blutkrebs. Es wurde sofort mit der Therapie begonnen und Altan musste starke Medikamente einnehmen, die ihn zusätzlich geschwächt haben. Durch Bluttransfusionen konnten die Nebenwirkungen der Therapie abgefedert werden, so dass Altan während der Behandlung neue Kraft schöpfen konnte. "Blutspenden haben mein Leben lebenswerter gemacht. Es ist wahrscheinlich eines der einfachsten Dinge, die ihr machen könnt, um anderen Menschen nicht nur im Kleinen zu helfen, sondern wirklich deren Leben zu retten. Ich glaube, es gibt nichts Cooleres, als sagen zu können, ich habe heute ein Leben gerettet."
Es ist wirklich beeindruckend, was ein halber Liter Blut alles bewirken kann und wie viele Menschenleben dadurch gerettet und verlängert werden können.

Der Bürgermeister ermutigte die Geehrten auch Multiplikatoren zu sein und auch ihr soziales Umfeld zur Blutspende zu ermutigen. "Erst wenn´s fehlt, fällts auf! Lassen wir es nicht soweit kommen und gehen wir weiterhin Blut spenden und werben auch dafür!"
Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung hatten die Geehrten eine Urkunde, eine goldene Ehrennadel sowie ein Geschenk der Gemeinde Alfdorf erhalten. Ein großer Dank gilt auch dem Ehrenamtsteam des DRK Ortsverein Alfdorf unter Koordination von Uwe und Bianka Huttelmaier!

Die nächste Blutspenden-Aktion findet am 24.04.2024 von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr im Kultur- und Sportzentrum in Alfdorf statt. Anmeldungen sind unter: www.blutspende.de/blutspendetermine erforderlich!

Alle Informationen rund um das Thema Blutspende erhalten Interessierte auch online unter www.blutspende.de oder telefonisch kostenfrei unter 0800 11 949 11.

Nach bekannt werden der beabsichtigten Schließung der Werkrealschule in Alfdorf und den damit frei werdenden Raumkapazitäten ist bei einigen Eltern in Pfahlbronn die Sorge entstanden, dass dadurch der Schulstandort in Pfahlbronn gefährdet sein könnte. Weder vom Schulamt, noch von Gemeinderat und Verwaltung bestehen diesbezüglich Planungen!

"Wir haben an den beiden Grundschulen in Pfahlbronn und Alfdorf sehr stabile und gute Anmeldezahlen. Eine Zusammenlegung ist nicht geplant! Die frei werdenden Kapazitäten durch die Auflösung der Werkrealschule werden vielmehr für die ab 2026 verpflichtende Ganztagesbetreuung verwendet," so Bürgermeister Ronald Krötz.

Bei der 17. Ausbildungsmesse des Wirtschaftsforum Welzheimer Wald und Wieslauftal und den Kommunen Welzheim, Rudersberg und Alfdorf in der Welzheimer Justinus-Kerner-Halle waren am vergangenen Samstag auch der größte Alfdorfer Arbeitgeber ZF Friedrichshafen, unser Traditionsunternehmen Baustoff Wiedmann, sowie die Verwaltungen des Landratsamtes, der Stadt Welzheim, der Gemeinde Rudersberg und der Gemeinde Alfdorf mit Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vertreten.

Vielen Dank an alle teilnehmenden Behörden, Betriebe und Firmen, an alle interessierten Jugendlichen und Eltern für den Besuch, sowie an das Wirtschaftsforum, die Stadt Welzheim und alle Mitarbeiter der Verwaltungen bei der Vorbereitung und Durchführung des sehr guten Veranstaltung!

Insgesamt drei Werkrealschulen gibt es noch im Rems-Murr-Kreis: in Plüderhausen, in Rudersberg und in Alfdorf. Die Alfdorfer Werkrealschule weist schon seit einigen Jahren sehr niedrige Schülerzahlen auf, so dass Schulverwaltung, Schulträger und Schule nicht umher kommen, sich mit der Zukunft der Schlossgartenschule zu beschäftigen.

Als im Jahr 2012 die neue Schulart Gemeinschaftsschule eingeführt wurde, haben die Gemeinde Alfdorf und die Schlossgartenschule Interesse an einer Weiterentwicklung der Werkrealschule zur Gemeinschaftsschule signalisiert. Aufgrund der prognostizierten Schülerzahlen kam der Schulstandort Alfdorf nicht als Gemeinschaftsschulstandort in Frage. Die geforderte Mindestschülerzahl von 40 pro Jahrgang war aufgrund der Größe des Einzugsgebiets nicht erreichbar. Man entschied sich damals, die Werkrealschule zu erhalten und zu stärken. Mit großem Engagement gestalteten die Pädagoginnen und Pädagogen an der Schlossgartenschule Alfdorf das Schulleben, doch die Akzeptanz der Werkrealschule blieb aus.

Im Schuljahr 2016/17 erhielt die Gemeinde Alfdorf als Schulträger erstmals ein sogenanntes Hinweisschreiben vom Staatlichen Schulamt Backnang. Ein solches Hinweisschreiben wird dann versandt, wenn die Mindestschülerzahl von 16 in der Jahrgangsstufe 5 unterschritten wird. Gerade einmal 8 Schülerinnen und Schüler waren in der Schlossgartenschule angemeldet worden. Im darauffolgenden Schuljahr 2017/18 waren es sogar nur noch 6 Schülerinnen und Schüler, die sich für die Werkrealschule entschieden hatten, so dass in jedem Schuljahr jahrgangsübergreifende Lerngruppen gebildet werden mussten.

Das Verfahren zur Regionalen Schulentwicklung sieht in solchen Fällen vor, dass im zweiten Jahr ein zweites Hinweisschreiben an den Schulträger versandt wird, mit dem erneut auf die Unterschreitung der Mindestschülerzahl aufmerksam gemacht und die Aufhebung des Bildungsgangs im darauffolgenden Schuljahr angekündigt wird. Im Falle der Schlossgartenschule wurde das zweite Hinweisschreiben damals nicht versandt. Aufgrund der regionalen Bedeutung der Schule wurde der Standort als „letzte Werkrealschule“ festgelegt. Die Schule hatte somit einen Schutz vor Aufhebung.

Die Hoffnung, dass sich die Werkrealschule wieder stabilisieren könne, wurde jedoch nicht erfüllt. Die Schülerzahlen blieben auch in den nachfolgenden Jahren auf niedrigem Niveau. In den letzten beiden Jahren hätten sogar nur noch zwei jahrgangsübergreifende Klassen in der Werkrealschule gebildet werden können, wenn das Staatliche Schulamt nicht bereit gewesen wäre, der Schule zusätzliche Stunden zuzuweisen, damit pädagogisch sinnvolle Lerngruppen gebildet werden konnten. „Dass dies auch angesichts des Lehrkräftemangels keine Dauerlösung sein kann, liegt auf der Hand“, bewertet Schulamtsleiterin Sabine Hagenmüller-Gehring die Situation. „Es ist nun an der Zeit über die Zukunft der Schlossgartenschule zu beraten.“

Die Schulleitung der Schlossgartenschule, die Gemeinde Alfdorf als der Schulträger der Schule und das Staatliche Schulamt Backnang als die zuständige Schulaufsichtsbehörde haben sich intensiv dazu beraten und entschieden, dass nunmehr rasch in die Kommunikation mit allen Beteiligten eingetreten wird, um die Aufhebung des Bildungsgangs Werkrealschule zu diskutieren. Mit dem Lehrkräftekollegium der Schule, mit dem Elternbeirat, mit dem Gemeinderat und auch mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern fanden vor diesem Hintergrund nach den Winterferien Gespräche statt, in denen ein Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise vorgestellt wurde. „Die Gemeinde Alfdorf ist immer hinter der Schlossgartenschule gestanden. Gerne hätten wir diese Entwicklung aufgehalten und die Schließung der Werkrealschule vermieden. Unsere Rektorin und die Lehrerschaft leisten eine ausgezeichnete Arbeit mit sehr viel Herzblut, wofür ich sehr dankbar bin. Doch leider gibt es keine Hinweise, die eine Zunahme der Anmeldezahlen erwarten lassen. Darüber hinaus haben uns das Schulamt und auch die Schulleitung aufgezeigt, dass es unter diesen Voraussetzungen zunehmend schwierig ist ein gutes pädagogisches Konzept aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund müssen wir uns leider schweren Herzens den Tatsachen stellen“, so Bürgermeister Ronald Krötz.

Um die Schließung der Werkrealschule pädagogisch sinnvoll und geordnet vollziehen zu können, ist der gemeinsame Vorschlag von Schulamt, Schule und Gemeindeverwaltung, dass die jetzigen Klassen 5 bis 7 am Ende dieses Schuljahres an eine andere Schule wechseln. Eltern und Schülerinnen und Schüler werden bei der Entscheidung für eine andere Schule intensiv beraten und begleitet. Im nächsten Schuljahr wird dann nur noch die jetzige Klasse 8 die Werkrealschule der Schlossgartenschule besuchen. Diese Schülerinnen und Schüler werden dann am Ende des Schuljahres 2024/25 die Schule mit dem Hauptschulabschluss verlassen oder für die 10. Klasse an eine andere Werkrealschule wechseln, um dort dann den Werkrealschulabschluss zu absolvieren. Ab dem Schuljahr 2025/26 würde die Schlossgartenschule als reine Grundschule weitergeführt werden. Voraussetzung für dieses Vorgehen ist jedoch zunächst ein entsprechender Beschluss des Gemeinderats, der eine Antragstellung auf Aufhebung der Werkrealschule ermöglichen würde. Ansonsten würde die Werkrealschule ein Schuljahr später aufgehoben. Dies wäre insbesondere daher schwierig, da erfahrungsgemäß die Mehrzahl der Eltern für ihre Kinder der jetzigen Klassen 5 - 7 im Vorgriff eigeninitiativ zum Schuljahresende ein Schulwechsel beantragen würden. Das hätte wiederrum zur Folge, dass nur noch vereinzelt Kinder der Klassenstufen zurückbleiben würden und das Aufrechterhalten eines pädagogisch sinnvollen Unterrichts noch schwieriger wäre.

Aktuell befinden sich in der Klasse 5 vier Kinder, in der Klasse 6 fünf Kinder und in der Klasse 7 acht Kinder in der Schlossgartenschule, die von der Aufhebung unmittelbar betroffen sind.

Wir möchten gerne alle ehemaligen 4.-Klässler-Kinder und ihre Eltern daran erinnern, dass es die Schulranzen-Aktion gibt. Wenn „unsere“ Kinder die Grundschule verlassen, bekommen sie meist einen neuen, altersgerechten Ranzen und der alte verschwindet im Keller, auf der Bühne oder sogar auf dem Müll; auch Rucksäcke von älteren Kindern.

Wir sammeln gebrauchte, sauber gefüllte Schulranzen für die Organisation GAiN. Diese können an der Schule im Lindengarten Pfahlbronn jeden 1. Freitag im Monat vormittags (außer Ferien) oder bei Carmen Schairer, Tennhöfleweg 21, 73553 Alfdorf-Kapf (07176-452114) jederzeit abgegeben werden.

Gebrauchte Ranzen – neu gefüllt
Fördern Sie die Bildungschancen eines Kindes und geben Sie so Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Grundausstattung:
3 Schreib- und 3 Rechenhefte (Din A4), 2 Schreibblöcke, 1 Zeichenblock (Din A4), ein gefülltes Mäppchen oder ein leeres Mäppchen plus: 1 Packung Buntstifte, 1 Packung Filzstifte, 3 Bleistifte, 2 Radiergummis, 1 Spitzer, 3 Kugelschreiber, 1 Lineal.
Hygieneartikel: Seife (kein Shampoo oder Duschgel), 1 Zahnbürste, 1 Zahnpasta.

Zusatzausstattung:
1 Wasserfarbenkasten, 5 Pinsel, 1 Klebestift, 1 Schere.
Spielzeug: 1 Plüschtier.
Kleidung: T-Shirt, Socken, Mütze, Unterwäsche.

Die Schulranzenaktion ist ein langfristiges Projekt. Regelmäßig werden Ranzen mit Hilfstransporten in die Projektländer versendet. Sie können auch mit einer Rückmeldekarte erfahren, wohin Ihr Schulranzen geht. Dann können „Spender-Kinder“ eine Nachricht für „Empfänger-Kinder“ hinterlassen.
Weitere Infos unter: www.gain-germany.org/mitmachen/mitmachaktionen/schulranzen-packen.
Die Organisation GAiN (Global Aid Network e.V. = gewinnen) ist eine internationale Hilfsorganisation mit Sitz in Gießen. Sie leistet humanitäre Hilfe in über 40 Länder der Welt.

Aktuell werden die Schulranzen zuerst an Flüchtlingskinder hier (z.B. in unserer Gemeinde) verteilt.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen empfing Bürgermeister Ronald Krötz den im vergangenen Jahr mehrfach erfolgreichen Springreiter Lenny Maier im Alfdorfer Rathaus. Das 16 Jahre alte Nachwuchstalent hatte zuletzt die German Masters in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle mit seiner Fuchsstute Antonia gewonnen und damit eine sehr erfolgreiche Turniersaison gekrönt.
Er war zuvor bereits Landesmeister in Ichenheim und Württembergischer Meister in Weilheim geworden.

„Ich freue mich sehr für Lenny und ich habe großen Respekt vor dieser herausragenden Gesamtleistung. Ebenso gratuliere ich seiner Familie, seinem gesamten Team, seinem Heimatverein RSG Unterm Hohenrechberg und seinen Fans, die ihn in Stuttgart großartig unterstützt haben! Ich wünsche ihm und seinem Verein weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Freude bei dieser tollen Sportart. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren von Lenny noch vieles hören und sehen werden!“, so Bürgermeister Ronald Krötz.

Am vergangenen Montag war im Rathaus Alfdorf eine Gruppe Sternsinger von der katholischen Kirchengemeinde zu Gast.
Sie brachten den Segen Gottes ins Alfdorfer Rathaus und nach altem Brauch wurde der Segensspruch an die Eingangstüre geschrieben.

Die Alfdorfer Sternsinger sammeln dieses Jahr für die Kinderzentren in El Salvador und so nahmen sie die kleine Geldspende gerne entgegen.

Im Namen des krankheitsbedingt abwesenden Bürgermeisters Ronald Krötz nahm Hauptamtsleiter Tobias Feldmeyer die Sternsinger in Empfang und bedankte sich bei den Kindern und den Begleitpersonen für das soziale und christliche Engagement.

Die niedergelassenen Hausärzte von Alfdorf, der Gemeinderat und Bürgermeister Ronald Krötz sorgen sich um die künftige hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in Alfdorf und bitten gemeinsam die Bevölkerung um aktive Unterstützung!

  • Gesucht werden Ärzte, mit dem Interesse sich in Alfdorf niederzulassen oder sich in einer bestehenden Arztpraxis anstellen zu lassen.
  • Gesucht wird ein/e Weiterbildungsassistent/in für die Praxis Dr. Steudle
  • Gesucht werden Medizinische Fachangestellte (MFA) oder junge Menschen, die Interesse an einer Ausbildung zur MFA haben.

Wer jemanden kennt, der durch die Gemeinde angefragt werden könnte oder sonst weiterhelfen kann, wird gebeten sich bei der Gemeindeverwaltung bei Frau Munz (munz@alfdorf.de oder 07172/309-10) oder direkt bei den Arztpraxen Behrendt oder Dr. Steudle zu melden!  


Zum Hintergrund:

Aktuell gibt es in der Gesamtgemeinde Alfdorf drei Hausarztpraxen, welche einen Großteil der Alfdorfer Bevölkerung hausärztlich betreut. Zwei Arztpraxen, Frau Dr. Steudle und Frau Behrendt arbeiten jedoch am Limit ihres leistbaren und waren auf der Suche nach Verstärkung bislang erfolglos. Der dritte im Bunde, Dr. Kadlubiec ist bereits über 70 und hofft noch einige Jahre arbeiten zu können.

Verschärft wurde die Situation durch den Tod von Dr. Bernhard Behrendt, wodurch Frau Ekaterina Behrend nun in ihrer Praxis auf sich alleine gestellt ist. Dies kann sie auf Dauer nicht ausgleichen. Sie könnte sich eine Anstellung oder auch eine Beteiligung vorstellen.  Auch eine komplette Praxisübergabe an einen Nachfolger ist möglich. Die Rahmenbedingungen in den Räumlichkeiten sind bestens: Die Praxis ist zentrumsnah, ausreichend groß und behindertengerecht ausgestattet. Parkplätze stehen zur Verfügung. Eine Apotheke ist im selben Gebäude untergebracht.    

Bei Frau Dr. Steudle stellt sich die Situation etwas anders dar. Sie ist froh, dass ihr Mann die administrativen Aufgaben im Hintergrund abnimmt und sie sich auf den medizinischen Aspekt in der Praxis konzentrieren kann. Trotzdem spürt sie den enormen Druck und die Bedürfnisse der Patienten. Aus diesem Grund sucht sie bereits seit längerem einen Weiterbildungsassistenten, wozu sie auch in engem Kontakt mit der Universität Ulm steht. Leider jedoch bislang ohne Erfolg. Auch bildet sie regelmäßig aus, der nächste freie Ausbildungsplatz ist zum 01.09.2026 zu besetzen.   

Bürgermeister Ronald Krötz steht mit der Ärzteschaft in regelmäßigem Austausch und unterstützt die Ärzte auf der Suche nach Entlastung aktiv. Im Gemeinderat wurde die Situation vorgestellt. Hierbei ist man sich einig, dass ein neuer Arzt auch seitens der Gemeinde aktiv unterstützt werden soll. Wenn sich ein Arzt findet der bereit ist sich in Alfdorf niederzulassen, soll dieser bei einer möglichen Bauplatz-, Haus- oder Wohnungssuche unterstützt werden.

Alfdorf bietet für eine Ärztin oder einen Arzt, egal ob mit oder ohne Familie, sehr gute Rahmenbedingungen! Die Gemeinde verfügt über viele kleingruppige, ansprechende Kindergärten, zwei Grundschulen und die Auswahl an weiterführenden Schulen ist groß und die Distanzen sind gering. Das Freizeitangebot für die ganze Familie ist bei rund 80 Vereinen immens groß. Die Gemeinde liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und bietet mit seinen Seen, Wanderwegen, Mühlen und der wunderschönen Natur einen hohen Erholungswert direkt vor der Haustür.

Alfdorf ist mit einem neuen Einkaufsmarkt und einem neuen Discounter modern und gut ausgestattet, weitere umfassende Einkaufsmöglichkeiten findet man in den nahegelegenen Nachbarkommunen Mutlangen, Welzheim und Lorch. Auch die nächsten größeren Städte Schwäbisch Gmünd und Schorndorf sind in wenigen Minuten Fahrtzeit gut erreichbar.

Die Bundesstraße 29 oder die Regionalzugverbindung, welche beide nach Stuttgart und Aalen führen, sind über Lorch oder Schwäbisch Gmünd in wenigen Kilometern erreichbar.

Bürgermeister Ronald Krötz: „Ich hoffe auf die Schwarmintelligenz der Bevölkerung! Je mehr Menschen wir bei der Suche einbinden, desto höher ist die Chance, dass sich jemand findet. Oft sind es die persönlichen Kontakte Einzelner, welche zum Erfolg führen. Daher bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger um Unterstützung. Melden Sie sich, wenn sie jemanden kennen der für eine der gesuchten Stellen infrage käme oder sich in Alfdorf mit einer neuen eigenen Praxis niederlassen möchte!“

Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Benefizkalender mit Alfdorfer Motiven für einen guten Zweck! Nachdem 2022 in Not geratene Familien unterstützt wurden, der Kalender 2023 der Evangelischen Kirchengemeinde zur Sanierung des Zwiebelturms der Stephanuskirche zugutekam, wird mit dem Benefizkalender 2024 die Jugendfeuerwehr Alfdorf unterstützt.

Mit ihren drei Feuerwehrabteilungen Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg hat die Gemeinde Alfdorf an jedem Standort auch einen starken Nachwuchs mit insgesamt 91 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Im kreisweiten Vergleich steht somit die Jugendfeuerwehr aus der Gemeinde Alfdorf auf einem herausragenden dritten Platz, vor vielen einwohnerstärkeren Städten und Gemeinden. Dafür sind die Feuerwehrkameraden um Kommandant Marcel Stegmaier und Jugendwart Thomas Schurr, sowie Bürgermeister Ronald Krötz sehr dankbar und auch stolz. Dem Feuerwehrnachwuchs und den Einsatzkräften von Morgen sollen mit den Einnahmen und Spenden des Benefizkalenders zusätzliche Wünsche erfüllt werden, die über das Finanzierbare durch die Gemeinde hinausreichen.  „Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Spendern und Käufern, sowie allen Fotografen für die Einsendung ihrer tollen Bilder! Sie alle haben miteinander zum Gelingen des Benefizkalenders beigetragen,“ so Bürgermeister Ronald Krötz.   

Die Bilder für den Kalender wurden wieder von Hobbyfotografen aus der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. „Nachdem wir so viele tolle Bilder erhalten haben ist uns die Auswahl wahrlich nicht leichtgefallen. Es sind sogar so viele schöne Bilder, dass wir damit auch schon genug Bildmaterial für den Kalender im nächsten Jahr haben,“ so der Bürgermeister.

Der Kalender ist ab sofort für 8,00 Euro bei Joe´s Spiel- und Schreibwaren in der Kirchstraße 7, bei AE Hairstyle & Kosmetik in der Hauptraße 19, im Getränkemarkt Meyer Am Alten Rathaus 2 und im Bürgerbüro der Gemeinde Alfdorf erhältlich. Die Stückzahl ist begrenzt.

Feld-, Wiesen- und Waldwege dienen uns zur Erholung. Die Landwirte haben dort ihren Arbeitsplatz und produzieren Lebensmittel für uns alle.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Feld-, Wiesen- und Waldwege haben viele Funktionen. Bei Begegnungen auf diesen Wegen zwischen Forst-, Landwirte oder Jagdpächtern mit Erholungssuchenden und Freizeitsportler, kommt es leider immer wieder zu Missverständnissen und Unmut. Parkende Fahrzeuge erschweren das Durchkommen der Landwirte mit ihren breiten Maschinen.
Auf Wiesen und Äckern wird Futter für Rinder, Pferde und Schafe angebaut, das hygienisch einwandfrei sein muss. Freilaufende Hunde können Wildtiere in Panik versetzen sowie aufschrecken. Widerrechtliches Betreten landwirtschaftlicher Flächen kann ernste Schäden an den Pflanzen und jungen Bäumen verursachen, dies gilt insbesondere auch für Wiesen.

Unterstützen Sie unsere Landwirte, Förster und Jagdpächter aus der Region, handeln Sie verantwortungsbewusst und achten Sie auf ein respektvolles Miteinander auf Feld, Flur und im Wald!

Wir bitten Sie daher:

● auf den Wegen zu bleiben und weder Äcker noch Wiesen oder Obstanlagen zu betreten.
-> Betretungsverbot von März bis Oktober!
-> Bitte nicht querfeldein!
-> Rücksicht auch im Wald!

● weder Hundekot noch Müll zu hinterlassen.
-> Hunde an die Leine nehmen!
-> Abfälle gehören nicht in die Natur!

● dem landwirtschaftlichen Verkehr auf Feldwegen Vorfahrt zu geben.
-> Feldwege gemeinsam nutzen!

Vielen Dank!