Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum diesjährigen Osterfest wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen erholsame, glückliche und gesegnete Tage! Leider können wir diese aufgrund der Corona-Pandemie wieder nicht so unbeschwert begehen, wie wir es alle gerne würden. Viele Pläne und Vorstellungen wurden leider zunichte gemacht. Doch eines bleibt immer gleich: Der Grund warum Christen Ostern feiern! Daher freue ich mich besonders über das nachfolgende Grußwort von Pfarrer Bauer! Ich möchte Ihnen Mut machen ganz neu die Botschaft von Ostern auf sich wirken zu lassen!

Ihr Bürgermeister Ronald Krötz.

Ostern! Das muss gefeiert werden!

Ostern muss gefeiert werden! Weil am Ostersonntag etwa im Jahr 30 n. Chr. Jesus auferstanden ist, darum können auch andere auferstehen. Christen glauben, dass das Leben auf dieser Welt keine Sackgasse ist. Wie Christus werden wir auferstehen.

Die Macht des Todes sehen wir oft genug. Manchmal führt eine Krankheit zum viel zu frühen Tod. Manchmal ist ein Unfall die Ursache. Manchmal ist es die Verzweiflung eines Menschen, die letztlich dazu führt. Immer leiden wir dann an der Endgültigkeit des Todes. So vieles hätten wir doch noch gerne miteinander unternommen. Manches hätten wir gerne noch gefragt. Unsere Liebe hätten wir gerne noch gezeigt. Der Tod setzt dem allem ein Ende.

Ostern aber heißt: Nein, es ist nicht alles aus. Um Jesu willen gibt es eine Hoffnung über den Tod hinaus. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

Ja, Feiern sind derzeit ein Risikofaktor. Wo viele Menschen zusammenkommen und fröhlich nah beieinandersitzen, ist das Infektionsrisiko hoch. Aber vielleicht geht feiern auch anders, als wir es gewohnt sind und schätzen. In vielen Kirchen gibt es Gottesdienste, in denen zuverlässig Mindestabstände eingehalten werden. Viele Gottesdienstangebote sind auch im Internet live oder als Aufzeichnung zu finden. Osterwege sind entstanden und laden ein, sich bei einem Spaziergang an Jesus Christus zu erinnern und der Freude über ihn Raum zu geben. Und gewiss finden Sie auch für die Feier in der Familie angepasste Formen für einen in diesem Jahr kleineren Kreis.

Franz von Assisi lebte im 12. Jahrhundert ein sehr einfaches Leben. Das wöchentliche Fasten am Freitag wurde streng beachtet. Als einmal Weihnachten auf einen Freitag fiel, fragten ihn gleichgesinnte Gefährten, ob man an diesem Freitag fasten müsse oder ob an diesem Tag wegen Weihnachten Fleisch gegessen werden dürfe. Franz antwortete darauf, man dürfe nicht nur ein Festmahl zu sich nehmen. An Weihnachten gebe es so viel Grund zur Freude, dass man Fleisch sogar an die Wand streichen müsste.

Was für Weihnachten gilt, gilt auch für Ostern. Vielleicht müssen wir 2021 anders feiern. Aber es muss doch gefeiert werden: „Jesus lebt, mit ihm auch ich.“ Mit ihm rechnen wir für unseren Alltag. Auf ihn sehen wir - auch über unser Leben auf dieser Welt hinaus.

Frohe Ostern wünscht Ihnen Ihr Pfr. Eberhard Bauer, Evangelische Kirchengemeinde Hellershof

Die über viele Jahrzehnte gepflegte Partnerschaft mit der EnBW ODR AG bleibt weiterhin bestehen. Das besiegelten Bürgermeister Ronald Krötz sowie die ODR-Vorstände Sebastian Maier und Frank Reitmajer im Beisein der Kommunalmanagerin Heidrun Benedikter am 19. Februar 2021 bei der EnBW ODR AG in Ellwangen.

Neu abgeschlossen wurden die Strom- und Gaskonzessionsverträge. Das Energieversorgungsunternehmen ist danach berechtigt, die öffentlichen Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen, die zu einem Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung im Gemeindegebiet gehören, für eine Laufzeit von 20 Jahren zu nutzen.

 „Wir freuen uns, dass wir mit der ODR die bewährte und zuverlässige Partnerschaft fortsetzen können“, so Bürgermeister Ronald Krötz.

Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Energieversorgung im Gepäck versteht sich die ODR als Impulsgeber und Partner für das Schaffen eines Mehrwerts für die Gemeinde, so Heidrun Benedikter. Die ODR kümmert sich unter anderem um das gemeinsame Vorankommen und die Weiterentwicklung für eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche leitungsgebundene Versorgung der Gemeinde Alfdorf mit Gas. Eines ihrer größten Anliegen ist nach wie vor das verantwortungsvolle Engagement in der Kommune.

Für die Herren Maier und Reitmajer ist ein sicherer Betrieb des Strom- und Gasnetze für die Bevölkerung und die Unternehmen der Region essentiell.

Zudem wird durch die weitere Zusammenarbeit ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende gelegt, denn nur gemeinsam wird man die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern.

Virus wahrscheinlich bereits im Landkreis angekommen / Geflügel vor Kontakt zu Wildvögeln schützen

Das Friedrich-Löffler-Institut stuft die Eintragswahrscheinlichkeit der Geflügelpest in Geflügelbestände in Deutschland nach wie vor als hoch ein. „Es ist wahrscheinlich, dass auch hiesige Wildvögel mit dem Virus infiziert sind. Es gilt deshalb, die Geflügelhaltungen vor dem Eintrag des Krankheitserregers über direkten oder indirekten Kontakt mit Wildvögeln zu schützen“, so der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Thomas Pfisterer. Geflügel sollte deshalb so gehalten werden, dass Wildvögel keinen Zugang haben. Auch Übertragungsmöglichkeiten über Futter, Einstreu oder tierische Ausscheidungen sind durch geeignete Schutzmaßnahmen auszuschließen.
Pfisterer verweist in diesem Zusammenhang auf die Einhaltung der sogenannten Biosicherheitsmaßnahmen in den Haltungen (siehe Schaubild). Wichtig für eine erfolgreiche Bekämpfung, aber auch Vorbeugung der Tierseuche ist zudem die Registrierung sämtlicher Geflügelhaltungen im Rems-Murr-Kreis beim Veterinäramt. Dies kann jederzeit nachgeholt werden, falls noch nicht erfolgt.

„Die Seuchenfeststellung in Nutzgeflügelbeständen hätte erhebliche Maßnahmen, wie Bestandstötungen und Verbringungsbeschränkungen und dadurch auch wirtschaftliche Schäden zur Folge, die wir in der aktuellen Gesamtsituation vermeiden wollen“, erläutert Gerd Holzwarth, Verbraucherschutz-Dezernent im Landratsamt. Holzwarth bittet die Geflügelhalter deshalb eindringlich darum, die Tiere freiwillig so unterzubringen, dass ein Kontakt mit Wildvögeln im eigenen Interesse ausgeschlossen ist.

Sollten Wildvögel tot aufgefunden werden, kann dies dem örtlichen Jagdausübungsberechtigten, auf öffentlichen Flächen der betreffenden Gemeinde oder dem Veterinäramt telefonisch mitgeteilt werden.
„Unser Veterinäramt steht für alle Fragen rund um das Thema Geflügelpest jederzeit gerne zur Verfügung“, bietet Gerd Holzwarth Beratung und Unterstützung für die Tierhalter an.

In Norddeutschland wurden bereits zahlreiche Fälle von Geflügelpest (Aviäre Influenza), auch in Nutzgeflügelhaltungen, festgestellt. Auch in Baden-Württemberg ist das Geflügelpestvirus inzwischen bei Wildvögeln aufgetaucht. Die betroffenen Landkreise Tuttlingen, Schwarzwald-Baar, Konstanz und Bodenseekreis haben deshalb amtlich angeordnet, dass Geflügel ausschließlich in Stallhaltung oder Haltungsformen, die einen Kontakt mit Wildvögeln sicher ausschließen, untergebracht werden darf.
Da bisher keine landesweite Stallpflicht angeordnet wurde und im Rems-Murr-Kreis noch keine Geflügelpestbefunde bei Wildvögeln vorliegen, kann für den Rems-Murr-Kreis eine Aufstallung nicht amtlich angeordnet werden. Sie wird jedoch dringend empfohlen.

Kontakt Landratsamt Rems-Murr-Kreis Veterinäramt und Lebensmittelüberwachung Erbstetter Straße 58 71522 Backnang Telefonnummer: 07191 895-4062 Faxnummer: 07191 895-4073 veterinaeramt(@)rems-murr-kreis.de

Weiterführende Informationen:
Merkblatt Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen (openagrar.de) (Quelle: Friedrich-Löffler-Institut)